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22.04/17:35 |
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WKN |
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Jahrestief |
| DE0007030009 |
703000 |
- € |
- € |
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Presse: Rheinmetall forciert Börsengang der Autozulieferer-Sparte 01.08.2011
aktiencheck.de
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Die Rheinmetall AG (ISIN DE0007030009 / WKN 703000) will einem Medienbericht zufolge einen Börsengang der Automobilzuliefer-Tochter Kolbenschmidt Pierburg forcieren.
Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (Montag) sind die Pläne für einen Börsengang von Kolbenschmidt Pierburg bereits weit fortgeschritten und ein Listing schon für Herbst geplant. Der Düsseldorfer Rüstungskonzern habe Bankenkreisen zufolge in der vergangenen Woche drei Banken mandatiert, die die Aktienplatzierung begleiten sollen, schreibt das Blatt: Dabei handele es sich laut dem Bericht um die Deutsche Bank AG (ISIN DE0005140008 / WKN 514000), die Commerzbank AG (ISIN DE0008032004 / WKN 803200) und Merrill Lynch. Analysten beziffern den Unternehmenswert der Tochter mit 2 Mrd. Euro Umsatz auf etwa 1 Mrd. Euro. Rheinmetall lehnte nach Angaben der Wirtschaftszeitung eine Stellungnahme zu den Informationen ab.
Rheinmetall will laut dem Bericht das Momentum der weltweiten Autobranche für sich nutzen: Autozulieferer profitieren derzeit vom Absatzboom der Pkw-Industrie vor allem in den Schwellenländern. Allerdings lässt die Schuldenkrise in Europa und den USA die Investoren zunehmend skeptischer werden, wie lange der Aufschwung noch hält, so die Zeitung.
"Es könnte sein, dass es im Herbst für einen Börsengang von Kolbenschmidt Pierburg schon zu spät ist", wird ein Investmentbanker zitiert. Zumal im Herbst ein regelrechtes Gedrängel am Aktienmarkt herrschen wird: Mit dem Spezialchemiekonzern Evonik und der Lichtkonzern Osram streben zwei Schwergewichte an die Börse.
Die Aktie von Rheinmetall gewinnt derzeit 2,52 Prozent auf 59,88 Euro. (01.08.2011/ac/n/d)
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